| Wissenswertes über Karate | ||
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Zunächst ein paar Wort zu dem, was Karate nicht ist: In der Öffentlichkeit wird Karate oftmals mit dem Zerschlagen von Brettern und Ziegelsteinen gleichgesetzt, aber die Fähigkeit dazu entsteht als Nebenprodukt jahrelangen Trainings, in dem die dafür notwendige Kraft, Schnelligkeit und das Konzentrationsvermögen ausgeprägt werden. Im Training spielen diese Schauvorführungen keine Rolle.
Karate ist ein Sport, eine Kampfkunst, eine wirkungsvolle
Selbstverteidigung - je nachdem, wer Karate warum betreibt.
Geschichte des Karate Chinesische Mönche entwickelten um 500 n. Chr. eine Form der
waffenlosen Selbstverteidigung, die später über Handelswege auch auf die
Insel Okinawa (Japan) gelangte. Dort vermischte sie sich mit bereits
existierenden Kampfkünsten und das Wissen darum wurde zunächst im
Geheimen weitergegeben. Das Karate Training Karate bedeutet übersetzt "leere Hand", Karate-Do "der Weg der leeren
Hand". Karate – Körperbeherrschung und Fitness-Training Nach Untersuchungen des britischen Sportwissenschaftlers Craig Sharp (Universität Birmingham), der an 100 Spitzensportlern aus dreißig Disziplinen die allgemeine Ausdauer, die Muskel-Schnellkraft, die Kraft, die lokale Muskelausdauer, die Gelenkigkeit und das Körperfett getestet hat, um so Aussagen über die allgemeine Fitness zu erlangen, belegte die Sportart Karate den 3. Platz hinter Turnen und Ballett. Ein Beweis, wie umfassend körperschulend und körperbildend der Karate-Sport ist. Eine wissenschaftliche Aussage, die denjenigen kaum überrascht, der weiß, wie ein Karatetraining aufgebaut und durchgeführt wird. Somit erweist sich das Karate-Training durch die Vielzahl seiner Anforderungen und Möglichkeiten als ein maximal gesundheitsförderndes Fitnesstraining. Karate – moderne Selbstverteidigung Häufig steht der Wunsch, sich für die persönliche Verteidigung
Kenntnisse anzueignen, zunächst im Vordergrund, wenn sich Interessenten
dem Verein des Deutschen Karateverbandes zu wenden. Die Vielzahl der
technischen Möglichkeiten des Blockens, Stoßens, Schlagens und Tretens
macht Karate für die Selbstverteidigung sehr geeignet. Im Training
selbst schult das Üben mit wechselnden Partnern das Auge und die
Beobachtungsgabe für Bewegungen und stärkt Mut und Selbstvertrauen.
Nicht zuletzt werden Karate-Techniken ja auch von Polizei und
Grenzschutz sowie von Sondereinheiten des Militärs in aller Welt für
Verteidigung und Nahkampf geübt. |
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